Craniosacrale Therapie bei Hunden

 

 

 

 

1. Was ist craniosacrale Therapie?

 

Die craniosacrale Therapie (=CST) ist einer der drei Pfeiler der Osteopathie. 

Diese sind die parietale Osteopathie (=Bewegungsapparat), die viscerale Osteopathie (=die inneren Organe betreffend) und die craniosacrale Osteopathie. 

Entwickelt wurde die CST von Wiliam Garner Sutherland (1873 – 1954), einem direktem Schüler des Begründers der Osteopathie Andrew Taylor Still ( 1828 – 1917).

 

Diese Behandlung wird ausschliesslich mit den Händen ausgeführt. 

 

Die CST beruht auf der Annahme, dass sich im Körper eigenständige Rhythmen mit unterschiedlichen Frequenzen zeigen. 

Diese craniosacralen Wellen sind wichtig für die Selbstregulation des Körpers und sind ein Ausdruck der Kraft der Selbstheilung.

Diese Rhythmen sind fühlbar. 

 

Die CST zielt darauf ab, diese craniosacralen Wellen zu regulieren, zu initiieren, sich wieder in den betroffenen Regionen zu etablieren und somit die Eigenregulation und Selbstheilung wieder in Gang zu bringen. 

Der CS - Therapeut kann mit seinen geschulten Händen diese Regionen identifizieren. Dies geschieht auf eine äusserst sanfte Weise, die nur minimalen bis gar keinen Druck erfordert.

Aufgrund meiner fast 30-jährigen Erfahrung mit dieser Methode im Bereich der Osteopathie und Craniosacral - Therapie beim Menschen, von der Geburt bis ins hohe Alter, ist es mir ein Anliegen, diese Form der Behandlung bei einem unserer liebsten Haustiere anzubieten, beim Hund. 

 

 

 

2. Wann kann eine CST – Behandlung sinnvoll sein?

 

Nun finden sich oft Bereiche des Körpers, die nicht mit diesen Wellen „versorgt“ werden und dafür gibt es eine Vielzahl von Gründen.

So kann es sein, dass sich das Gewebe, allen voran die Faszien, durch äussere Traumen wie Unfälle, Stürze, Schläge etc. verfestigt, so dass sich eine Spannung aufgebaut hat, die sich nicht wieder von selbst löst. Auch innere Prozesse wie z.B. Entzündungen, Tumoren, Verkalkungen, Stress u.ä. können dafür verantwortlich sein. 

 

Auch bei Hunden ist es möglich, dass sich solche Restriktionen mit ihren negativen Auswirkungen zeigen können. Mögliche Gründe können z.B. Unfälle mit Autos, Stürze von Treppen und vieles mehr sein. 

Und genauso können sich emotionale Traumen bei Hunden zeigen wie z.B. nach Verbiss durch andere, grössere Hunde, nach Schlägen oder sonstiger Gewalt bei unsachgemässer Haltung, Stress durch Zwingerhaltung, nach Stromschlag am Weidezaun u.A. 

Diese emotionalen Traumen sind leider nicht so offensichtlich wie z.B. eine Verletzung nach einem Autounfall, können sich aber langfristig bemerkbar machen durch z.B. Wesensauffälligkeiten wie Angst und Angstaggression, vegetative Veränderungen wie übermässiges Hecheln, häufiges Erbrechen, Rückzug bzw. vermindertes Spielverhalten. 

 

Auch bei Epilepsien und Krampfanfällen bei Hunden kann die CST eine sehr wirksame, komplementäre Unterstützung zur Behandlung sein. Durch eine Störung von Erregung und Hemmung der Nervenimpulse im Gehirn kann eine Übererregung entstehen, die wiederum zu Krampfanfällen führen kann. Aufgrund der engen Beziehung zwischen dem craniosacralen und dem Nervensystem kann hier direkt Einfluss genommen werden. 

 

 

 

3. Wie läuft eine CST – Behandlung ab?

 

Die CST kann helfen, diese abnormen Spannungen aufzuspüren und zu regulieren. Dies geschieht durch gezielte Griffe an für das vegetative Nervensystem wichtigen Körperregionen vor allem am Kopf (=Cranium), der gesamten Wirbelsäule bis hin zum Kreuzbein (=Sacrum). 

Aber auch an den inneren Organen und an den Extremitäten kann diese Behandlung ausgeführt werden.

 

Nach einem Vorgespräch werde ich Schritt für Schritt mit dem Hund in Kontakt kommen. Das Tempo der Kontaktaufnahme und die Dauer einer Behandlung bestimmt das Tier. Es soll sich wohl und geborgen fühlen dürfen, alles passiert freiwillig und ohne Zwang.

 

Die Dauer einer CST – Behandlung kann sehr unterschiedlich sein. 

Dies liegt zum einen an der Bereitschaft und Toleranz des Hundes und zum anderen daran, wie schnell der Organismus auf eine solche Intervention reagiert.

Dies kann zu einer Behandlungsdauer von 5 Minuten bis zu einer Stunde führen.

Im Normalfall ist jedoch eine Zeit von ca. 30 - 45 Minuten ausreichend.

 

Nach der Behandlung ist es für ein bis zwei Tage sinnvoll, keine körperlichen Spitzenleistungen vom Hund zu verlangen. Oft fallen die Hunde danach in einen tiefen Schlaf.

 

Für diese Art der Behandlung ist eine entspannte Atmosphäre sehr wichtig, sowohl beim Menschen als auch beim Tier. Denn eine aufgeregte oder ungewohnte Umgebung kann das oft sowieso erhöhte Stresslevel noch weiter erhöhen.

 

 

 

 

4. Was biete ich an?

 

Aus diesem Grund biete ich die CST nur als Hausbesuch an, denn in der gewohnten häuslichen Umgebung fühlt sich der Hund meist am sichersten. Eine fremde Praxis ist nun mal auch sehr interessant und spannend……

 

 

5. Kosten 

 

Pro angefangene 10 Minuten  15 € / CHF

 

Anfahrtspauschale bis 20 Km 10 € / CHF 

Ab dem 21. Km 50 Cents / Rappen pro Km, berechnet ab Standort Praxis Langenargen bzw. St. Gallen.

 

 

 

Für weitere Fragen und Informationen stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

 

Ich freue mich auf Sie und Ihren Hund! 

 

 

Praxis für Klassische und CranioSacrale Osteopathie in Langenargen

 

Amthausstrasse 39

D-88085 Langenargen

 

Tel.: +49 (0) 7543 9536300

 

 

Praxis für Körpertherapie in St. Gallen

 

Vadianstrasse 26

CH-9000 St. Gallen

 

Tel.: +41 (0) 71 2800377

 

 

 Telefon:
Da wir während den Behandlungen nicht unterbrochen werden möchten, sprechen Sie uns bitte Ihren Namen und Telefonnummer auf das Band und wir rufen Sie schnellstmöglich zurück.

 

 

Mail: praxis@osteopathie-risel.de

Web: www.osteopathie-risel.de

 

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